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Krankenhausbehandlung

Gut versorgt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus

Die lückenlose medizinische Versorgung unserer Versicherten im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung war für uns schon immer wichtig. Die Arbeit unseres BKK-Patientenbegleiters wird jetzt erleichtert.

Seit dem 1. Oktober 2017 gibt es verbindliche Regelungen zwischen den Kliniken und uns, damit die anschließende ambulante Behandlung möglichst lückenlos und gut durchgeführt wird. Wir nennen es Entlassmanagement.

Checkliste für den Entlassungstag - das bekommen Sie

Entlassgespräch:

Am Entlassungstag bespricht der Arzt der Klinik noch einmal mit dem Patienten die weiterführende medizinische Versorgung. Dabei händigt er dem Patienten den Entlassbrief aus. Dieser ist wichtiger Bestandteil des neuen Entlassmanagements.

Entlassbrief:

Der Entlassbrief enthält alle Informationen, die für die Weiterbehandlung und medizinische Anschlussversorgung des Patienten erforderlich sind. Dieser Brief besteht mindestens aus den folgenden Informationen:

  • Patientenstammdaten, Aufnahme- und Entlassdatum
  • Name des behandelnden Krankenhausarztes und Telefonnummer für Rückfragen
  • Grund der Einweisung
  • Diagnosen (Haupt- und Nebendiagnosen) einschließlich Infektionen oder Besiedelungen durch multiresistente Erreger
  • Entlassungsbefund
  • Epikrise, das ist eine differenzierende Beurteilung (Anamnese, Diagnostik, Therapien inklusive Prozeduren)
  • Empfehlungen für die weitere ambulante Behandlung
  • Arzneimittel (inklusive Angaben zur Wirkstoffbezeichnung/-stärke, Darreichungsform inklusive Erläuterung bei besonderen Darreichungsformen, Dosierung bei Aufnahme/Entlassung mit Therapiedauer, Erläuterung bei Veränderungen, bekannte Arzneimittelunverträglichkeiten)
  • Medikationsplan
  • Information über mitgegebene Arzneimittel
  • Alle veranlassten Verordnungen und Information über Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit
  • Mitgegebene Befunde

Bei Bedarf – Verordnungen:

Mit dem neuen Gesetz bekommen die Kliniken eine sogenannte Verordnungsermächtigung übertragen. Das bedeutet, dass Krankenhausärzte für einen Zeitraum von bis zu sieben Tagen nach der Entlassung eines Patienten Verordnungen ausstellen dürfen.

Dazu zählen Verordnungen für:

  • Hilfsmittel wie Bandagen, orthopädische Hilfsmittel, Rollstuhl
  • Heilmittel, wie Physio- oder Ergotherapie
  • häusliche Krankenpflege
  • Soziotherapie
  • Arzneimittel

Wichtig

Das neue Entlassmanagement erleichtert die Arbeit unseres BKK-Patientenbegleiters, ersetzt sie aber nicht. Wie bisher steht er exklusiv unseren Versicherten mit Rat und Tat zur Seite. Denn wir wollen, dass Sie gut versorgt sind – gerade nach einer Behandlung im Krankenhaus.

Hier erfahren Sie mehr über die Arbeit unseres BKK-Patientenbegleiters

Den Flyer können Sie hier herunterladen

Fragen? Wir geben Antworten.

Zu den verschiedenen Gesundheits- und Vorsorgeangeboten der Wieland BKK beraten wir Sie gerne persönlich.